Chris Jones

Die Zeitschrift Bluegrass Now bescheinigte Chris Jones – unter Anspielung auf seine warme Baritonstimme –, er pflege einen "low lonesome sound". Tatsächlich steht er mit seinem zurückhaltenden, sonoren Gesang einem Randy Travis wesentlich näher als dem "Father of Bluegrass", Bill Monroe. Aber Chris Jones ist nicht nur Sänger, sondern auch ein Gitarrist der Extraklasse und ein bemerkenswert fruchtbarer Songwriter. Seine Vorbilder in punkto Rhythmusgitarre und Solopicking sind George Shuffler, Larry Sparks, Tony Rice und Ron Block.

Chris hat mit zahlreichen bekannten Künstlern im Studio gearbeitet und/oder auf der Bühne gestanden: mit den Chieftains, Vassar Clements, Earl Scruggs, Alison Krauss, Tom T. Hall, Jimmy Martin, April Verch, Laurie Lewis, The Lynn Morris Band, um nur einige zu nennen. Er hat Auftritte bei zahlreichen großen Festivals und auf prestigeträchtigen Bühnen absolviert, darunter beim Telluride Bluegrass Festival, an der Grand Ole Opry, im New Yorker Lincoln Center und in der Chicagoer Orchestra Hall. Aufnahmen seiner Songs befanden sich jahrelang fast ununterbrochen unter den Top 10 der National Bluegrass Survey Charts.

Chris Jones hat 6 eigene CDs herausgebracht, 4 bei Rebel Records, 2 bei Strictly Country Records. Vor kurzem hat er einen Vertrag bei Pete Andersons Plattenfirma Little Dog Records in Los Angeles unterzeichnet. Ein neues, von Pete Anderson produziertes Album soll spätestens im Frühjahr 2006 erscheinen.

Seit einigen Jahren betreut Chris Jones den Bluegrass-Kanal bei Sirius Satellite Radio, einem der zwei führenden Anbieter von satellitengestütztem Rundfunk in den USA.